Pfarrei - Filiale Brand - Heute

Heute

 

Das Dorf Brand, das einmal Stadt werden wollte, liegt mit 200 Einwohnern auf einem Gebiet von 377 ha unterhalb der Wasserkuppe im Herzen der Rhön.


Bis 1971 war es eine eigenständige Gemeinde, die im Zuge der Gebietsreform zu einem Ortsteil der Marktgemeinde Hilders wurde.


In den letzten Jahren hat sich das Gesicht des Dorfes wesentlich verändert. Einen großen Anteil hieran hat das Dorferneuerungsprogramm des Landes Hessen. 1999 begann die Errichtung eines neuen Kinderspielplatzes. Das Dach der Filialkirche "St. Georg und St. Valentin" konnte neu eingedeckt werden. Nach einer einjährigen Bauzeit wurde im Sommer 2002 ein neues Dorfgemeinschaftshaus mit angegliedertem Feuerwehrhaus fertig gestellt und unter dem Namen "Schlichthaus" eingeweiht. Im Frühjahr 2004 konnte der Dorfplatz mit einem Wartehäuschen und einem Brunnen umgestaltet werden. Als letzter Punkt innerhalb des Dorferneuerungsprogramms wird die Erneuerung der Brandenburg im Jahr 2007 in Angriff genommen werden.


Außerhalb des Dorferneuerungsprogramms erhielt 1970 die Sportanlage einen zweiten Spielplatz. 1975 wurde die Leichenhalle gebaut und der Friedhof umgestaltet. In den Jahren 1990 bis 1995 folgte der Ausbau der Bundesstraße als Ortsumgehungstraße und der Ortsdurchfahrt nach Reulbach. Im Sommer 2000 konnte eine Friedhofsglocke allein durch Spenden beschafft und eingeweiht werden.


In Brand gibt es ein attraktives Vereinsleben im "Sportverein Brand", im "Musikverein Reulbach-Brand" und der "Freiwilligen Feuerwehr Brand" mit je einer eigenen Jugendabteilung, die besonders gefördert wird.


Neben kleinen selbstständigen Handwerksbetrieben und Agenturen - Metallbau Winheim, Bornlöbbenherstellung, Karfreitagsklapperhersteller, Versicherungsagentur - ist die Firma Holzbau Gutmann mit 40 Arbeitern und Angestellten die größte, die sich in den letzten Jahren auf Hausbau spezialisiert.