Sakramente - Firmung - Firmliturgie

Die Firmliturgie

In der Regel wird das Sakrament der Firmung innerhlab der hl. Messe gespendet.


- Die Eröffnung wird nach der Liturgie der hl. Messe gestaltet.


- Der Wortgottesdienst aus dem Vortrag von Lesungen aus der hl. Schrift. Nach dem Evangelium werden dem Bischof die Firmlinge vorgestellt. Nach der Homilie lädt der Bischof die Firmanwärter ein, dem Bösen zu widersagen und den Glauben zu bekennen.


- Die Firmung beginnt mit einer Gebetseinleitung des Bischofs. Nach einem Gebet in Stille breitet er seine Hände über die Firmanwärter aus und spricht über sie ein Gebet. Anschließend kommen die Firmanwärter einzeln mit ihren Firmpaten zum Bischof. Der /Die Pate/in legt seine/ihre rechte Hand auf die Schulter des Firmlings und nennt seinen Namen. Der Firmling kann auch selbst seinen Vornamen dem Bischof sagen. Der Bischof zeichnet mit dem Chrisam auf die Stirn des Firmlings ein Kreuz mit den Worten:


"N., sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist."


Der Gefirmte antwortet: Amen. Anschließend spricht der Bischof dem Gefirmten "Der Friede sein mit dir" zu.

Die Fürbitten bilden den Abschluss der Firmfeier.

Die Feier der hl. Messe wird mit der Gabenbereitung fortgesetzt.


Bearbeitet nach: Die Feier der Firmung in den Katholischen Bistümern des Deutwschen Sprachgebietes, hrsg. im Auftrag der Bischofskonferenzen Deutschland, Österreichs und der Schweiz und der Bischöfe von Bozen-Brixen und von Luxemburg, Benzinger Einsiedel und Köln, Herder Freiburg und Basel, Friedrich Pustet Regensburg, Herder Wien, St. Peter Salzburg, Veritas Linz 1973, S.29-36.