Sakramente - Krankensalbnung - Liturgie

Die Feier der Krankensalbung

- Die Vorbereitung der Feier der Krankensalbung besteht aus der Bereitstellung eines Tisches mit einem weißen Tuch, einem Kreuz, Kerzen, einem Gefäß mit Weihwasser und einem Zweig zum Besprengen.


- Die Eröffnung hat zum Inhalt die Begrüßung des Kranken und der Anwesenden. Mit dem Weihwasser besprengt der Priester den Kranken und das Zimmer. Dann leitet er die Feier mit den Worten des Apostels Jakobus ein.


- Das Schuldbekenntnis folgt der Eröffnung. Wenn der Kranke keine Beichte ablegt leitet der Priester zum allgemeinen Schulbekenntnis ein.


- Die Lesung aus der Heiligen Schrift wird von einem Anwesenden oder vom Priester vorgetragen.


- Die Fürbitten umfassen die Anliegen des Kranken, seiner Familie und aller, die sich ihm annehmen. Nach den Fürbitten legt der Priester dem Kranken in Stille die Hände auf.


- Die Weihe des Krankenöls findet dann statt, wenn es noch nicht geweiht ist. Gegebenenfalls spricht der Priester mit dem Kranken und mit den Anwesenden ein Dankgebet über das Krankenöl.


- Die Salbung des Kranken mit dem Krankenöl erfolgt auf der Stirn und auf den Händen:


P.: "Durch diese heilige Salbung
helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen,
er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geiste."
A.: Amen.


P.: "Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich,
in seiner Gnade richte er dich auf."
A.: Amen


Anschließend spricht der Priester ein Gebet.


- Der Abschluss besteht aus dem Gebet "Vater unser" und dem Segen des Priesters. Nach dem "Vater unser" Gebet kann der Kranke die hl. Kommunion empfangen.


Bearbeitet nach: Die Feier der Krankensakramente, Die Krankensalbung und die Ordnung der Krankenpastoral in den Katholsichcen Bistümern des deutschen Sprachgebietes, Zweite Auflage, hrsg. im Auftzrag der Bischofskonferenzen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz und der Bischöfe von Bozen-Brixen und von Luxemburg, Benzinger Einsiedel und Köln, Herder Freiburg und Basel, Friedrich Pustet Regensburg, Herder Wien, St. Peter Salzburg, Veritas Linz 1996, S. 51-60.