Die erste Kirche wurde wahrscheinlich im 15. Jahrhundert errichtet, die am Ende der Wüstungszeit verfiel. Im Zuge der Wiederbesiedelung des Dorfes scheint sie nicht aufgebaut worden zu sein. Am Ende des 16. Jahrhunderts war sie eine Ruine. Und im Jahr 1763 waren nur noch die Grundmauern vorhanden. In diesem Jahr kamen die Visitatoren des Fürstbischof von Fulda auf ihrem Weg von Brand in das Amt Weyhers nach Dietges. Die Dorfbewohner trugen den Visitatoren den Wunsch vor, die Kapelle wieder aufbauen zu wollen. Bereits 1774 beschlossen sie, mit dem Bau im Jahr 1775 zu beginnen. Für die Gewinnung von Wohltätern für den Neubau sandten sie zwei Männer mit einem Bittruf aus. Dieser stellte allen Wohltätern in Aussicht, dass die ersten drei hl. Messen in der neuen Kapelle für sie gefeiert werden. Der Bittruf hielt auch fest, dass die Vierzehn Nothelfer und der hl. Antonius die Patrone der neuen Kirche sein sollten.


Das Material wurde im Ort und seiner Nähe beschafft sowie aus der fränkischen Rhön gebracht. Der Bau machte rasche Fortschritte. Bereits im Jahr 1776 waren große Teile des Mauerwerkes errichtet. Durch die Feldarbeit der Dorfbewohner zog sich der Neubau einige Jahre hin. Im Jahr 1781/1782 wurde der Bau der neuen Kapelle vollendet.


Am 13. Juni 1782, dem Fest des hl. Antonius von Padua, dem zweiten Kirchenpatron neben der Vierzehn Heiligen, segnete der Pfarrer von Batten Willhelm Zirckel die neue Kapelle. An der Segnungsfeier nahmen Pfarrer von Kleinsassen Josef Kessler und sein Kaplan Valentin Moritz teil. Anschließend hielt der Pfarrer von Reulbach Johann Reuss den ersten Gottesdienst.


Im Anschluss an die Erweitungsmaßnahme 1950 wurde sie am Festtag des hl. Antonius von Padua, dem 13. Juni 1950, neu benediziert.

 
  • Der Altar

    Zur Ausstattung der Filialkirche gehört ein aus der Neubauzeit der Kirche erhaltener barocker Altar mit einer Madonna mit Strahlenkranz. Die linke Assistenzfigur neben den zwei Säulen stellt der hl. Laurentius als Patron der Pfarrkirche in Kleinsassen dar, die zuständig war für den ebersteinischen Teil des Dorfes. Die rechte Assistenzfigur stellt einen Bischof mit Buch und Kreuz dar. Anhand dieser Attribute lässt sich die Darstellung des Bischofs nicht sicher bestimmen. Es mag sein, dass diese Statue von den fuldischen Dorfbewohnern als der hl. Bonifatius und von dem Würzburger Teil des Dorfes als der hl. Kilian gedeutet wurde.
    Im Auszug des Altares ist das Relief der hl. Dreifaltigkeit zu sehen.

     
  • Die Empore

    Die ursprüngliche Raumgröße des Kirchenschiffes betrug 45 m² und des Chorraumes 22 m². Da die Grundfläche der Kirche und der Empore zu klein war, wurde die Kirche 1950 erweitert. Im Zuge der Erweiterungsmaßnahme ist die Nutzfläche der Kirche um 46 m² und der Empore um 22 m² größer geworden.

     

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