Brander Dom

Der Brander Dom

Filialkirche St. Georg und St. Valentin

Bildergalerie

 

Die kath. Filialkirche St. Georg und St. Valentin, die von einer früheren Friedhofsmauer umgeben ist, wurde im 16. Jahrhundert erbaut. Der Scheitel des spitzbogigen Sandsteinrahmens am Südportal enthält die Inschrift: anno domin Mcccccxxii (1522). Der rechteckige, aus Bruchsteinen errichtete Kirchbau erhielt später an seiner Westseite einen Anbau mit Sakristei und einemTreppeneingang zu den Emporen. Die in den Scheitel der schlichten Sandsteinrahmung des Südportals eingeritzte Zahl 1701 erinnert an eine frühere Renovierung.
Weil es sich bei dieser Filialkirche um eine Burgkapelle handelt, war aller Wahrscheinlichkeit nach der hl. Georg ihr ursprünglicher Patron.

 

Der Kirchturm

Der Kirchturm wurde als ein achteckiger Dachreiter errichtet. Er besteht aus acht Säulen, die eine Schweifkuppel mit einer Spitze tragen. Auf der Spitze befindet sich ein Kopf mit einem eisernen Kreuz.


Im Turm hängen zwei Glocken. Die eine hat die Inschrift: JESUS+MARIA+JOSEF ZU EHREN DENEN ARMEN SEHLEN ZUM TROSD PEDER MENTZ+IHR+VH+BRANT+DER+ZEIT+SCHULDHEIS+ WS 1728. Oberhalb des Schlagrings: AD 1949 RENOV. SUB. R. D. JOS. SCHERER PAR. Sie enthält das Gießerzeichen mit der Aufschrift: 1590-1949 GEBR. RINCKER SIN 6688. Die zweite Glocke hat die Inschrift: GOTT ÛVUN Û ALLEN Û H Û ZV Û EHREN Û GIESSEN Û LASSEN Û P Û M Û SCHVLTZ Û 1726**.

 
  • Der Barockaltar

    Der aus Holz im anspruchslosen ländlichen Stil geschnitzte Barockaltar steht zwischen zwei gedrehten korinthischen Säulen mit Weinranken. Zwischen ihnen auf dem Altartisch steht ein dreiteiliger hölzerner Drehtabernakel. Die in seinem oberen Innenteil geschnitzte Darstellung von Gott Vater und vom Heiligen Geist und das freistehende Holzkreuz stellen die Dreifaltigkeit Gottes dar. Oberhalb des Tabernakels befindet sich eine Holzfigur der Mutter Gottes mit Jesuskind im Strahlenkranz. Zu den Assistenzholzfiguren des Altars gehören auf der linken Seite der hl. Bischof Valentin mit einem kranken Kind und auf der rechten Seite der hl. Diakon Laurentius mit einem Palmenzweig und einem Rost. Den Abschluss des Altars bildet die hölzerne Darstellung des hl. Georgs zu Pferd im Kampf mit dem Drachen, umgeben von zwei Engeln. Unterhalb des hl. Georg befindet sich eine Vase mit Blumen, umgeben von zwei Engeln.
    Das vor dem gemauerten Altar stehende Ölbild zeigt auf der vorderen Seite ebenfalls den hl. Georg und auf der Rückseite die Drei Könige aus dem Morgenland.
    Die rechte Kapellenwand schmückt eine Ikone des Gnadenbildes von Tschenstochau, eine weitere Holzfigur des hl. Valentin mit einem Kranken und eine Figur des hl. Josef mit Hobel aus der neueren Zeit.

     
  • Die Empore

    In der Filialkirche befindet sich eine zweiseitige Empore, die von Holzsäulen mit Ringen gestützt wird. Die Unterseite der Emporendecke zieren schmale Holzrippen.


    Die im Jahr 1752 von einem unbekannten Meister erbaute Orgel besitzt sechs Register, einen barocken Prospekt mit einem mittleren Rundturm, zwei niedrigen Flachfeldern und zwei mittelhohen Spitztürmen sowie Rokokoornamenten an den Feldern und Seiten.

     

    Orgelrenovierung 2007

    Bilder: Monika Henkel

  • Der Taufstein

    Den steinernen Taufstein mit rundem Fuß und Becken und einem flachen Holzdeckel zieren geflügelte Engelsköpfchen und ein Rundstab sowie Taustrick- und Zahnschnittornament. Der Hals enthält die Inschrift: HH M DEN 4 EDECEMBER ANNO DOMINI 1629.

     

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